Senioren - Ein Tag am Niederrhein

Die Nachfrage zum Ausflug an den Niederrhein war groß: An einem sonnigen Mittwoch im Mai machten wir uns mit einem Bus und 54 Menschen aus der Gemeinde auf den Weg zum Schloss Dyck, einem Wasserschloss, von dem die ersten Erwähnungen in das 11. Jahrhundert zurückreichen. Es ist umgeben von einem beeindruckenden englischen Landschaftsgarten.
Vor dem Mittagessen war schon Zeit, sich etwas im Schlosspark umzuschauen und zu bewundern, was jetzt im Frühling alles wächst und blüht. Der Park ist sehr weitläufig und lädt zum Spazieren und zum Verweilen ein – je nach Lust und Möglichkeit.
Nach der Stärkung im Restaurant, das direkt in einem der Nebengebäude des Schlosses der Familie Salm-Reifferscheidt-Dyck untergebracht ist, begannen parallel zwei Führungen. Wir erfuhren viel über die Geschichte des Schlosses und besichtigten Teile des Gartens, die Kapelle und verschiedene Gebäudeteile. Dass ein Anwesen über 900 Jahre im Besitz einer Familie verbleibt, ist ungewöhnlich.
Mit der Übernahme des Schlosses durch eine 1999 gegründete Stiftung begann eine Neuausrichtung: Das Schloss wurde Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur. Räume und Teile der Parkanlage werden vermietet und es finden Veranstaltungen wie Konzerte, Festivals und ein kunsthandwerklicher Weihnachtsmarkt statt.
Einige fühlten sich durch das Angebot des Schloss-Ladens angesprochen und erwarben kurz vor der Rückkehr nach Köln Produkte aus der Region wie Honig und erste Erdbeeren.
(H.R.)