Joachim Metzner

»Gottes fröhlicher Partisan«

Eine Laudatio auf meinen Freund Joachim Metzner

Wer kennt ihn nicht in unserer Gemeinde?  Joachim Metzner. Im Jahr 1989 wurde er Presbyter. Und nicht nur das. Er war in Hohegrete mit dabei, im Bibelkreis, er unterstütze als Lektor die Gottesdienste der Friedenskirche, immer war er ansprechbar und hat geholfen, wo Hilfe nötig war.

Jetzt nach 33 Jahren legt er sein Presbyteramt nieder. „Suchet der Gemeinde Bestes“, so überschrieb er sein letztes Werk, die fantastische Chronik der Ehrenfelder Gemeinde, und dies ist auch sein Lebensmotto.
Joachim Metzner erblickte am 5. Januar 1952 in Frankfurt am Main das Licht der Welt. Nach dem Abitur führte sein Weg nach Brauweiler. Es folgte das BWL Studium in Köln. 1988 kam er nach Ehrenfeld und suchte sofort Kontakt zur Kirchengemeinde. Sein erstes Projekt: die Gründung eines Hauskreises. Nach einem halben Jahr gab es derer drei mit Kläre Wenz, Klaus Mirow, Dr. Rheinfels und vielen anderen. Sodann widmete er sich der Neugestaltung des Gemeindebriefs. Als Computerspezialist der Telekom führte er dessen Digitalisierung ein und vor allem - jetzt erschien der Gemeindebrief stets pünktlich. Jedoch seine größte Leistung: sein Wirken als Finanzkirchmeister.
Wie einst Ludwig Erhard stellte er unsere Gemeinde als „Finanzfuchs“ auf ein solides Fundament. Das Ernst-Flatow-Haus entstand, der Neubau im Subbelrath nahm Gestalt an - alles durch ihn finanziell entscheidend mit geplant und gestaltet. 
Jedes Ding hat seine Zeit! Herr Metzner hat für unsere Gemeinde viele, viele Jahre Hervorragendes geleistet.
Von Herzen möchte ich ihm als Freund und im Namen der ganzen Gemeinde danken. Wir alle wünschen ihm von Herzen Gesundheit und noch viele glückliche Jahre. 

Siegfried Kuttner