Thomas Pehlken

Thomas Pehlken – ein Portraitkonzert mit eigenen Werken
             interpretiert von Christine Albert und Thomas Pehlken

pehlken.jpgDie Musik hat immer auf die Zeitläufte reagiert, auch in der Form ihrer Besetzung. Heinrich Schütz zum Beispiel lernte als Student in Venedig große Besetzungen kennen, schrieb aber später die "Kleinen geistlichen Konzerte", weil der Dreißigjährige Krieg ihn dazu zwang. Auch Hugo Distler waren 300 Jahre später die Chorsänger*innen ausgegangen. Er reagierte mit dem "Jahrkreis". Und Igor Strawinsky schuf mit der "Geschichte vom Soldaten" eine klein besetzte Wanderoper, die in den Jahren nach dem 1. Weltkrieg das Beste aus der Situation machte. Thomas Pehlken nun - er möchte nicht in die Reihe dieser großen Namen gestellt werden - reagierte mit einem klein besetzen Konzertprogramm auf die Coronakrise. Für viele Komponisten waren die Jahre 2020 und 2021 schlechte Jahre, weil nahezu keine Aufführungen stattfinden konnten, schon gar keine groß besetzten. 
Pehlken ist deshalb 2021 aktiv geworden und hat ein Portraitkonzert mit eigenen Werken zusammengestellt und mit seiner Frau Christine aufgeführt. Die beiden sind ein eingespieltes Team, haben aber besonders den Vorteil, da beide vielseitige Musiker sind, dass sie nur zu zweit eine Reihe unterschiedlicher Besetzungen bieten können. Im Konzert am 26. Januar hören Sie Klavier solo, Gesang, Flöte, Violine mit Klavierbegleitung sowie Klavier vierhändig. Alle Werke werden kurz vorgestellt.