ABOUT CARE 2 - VERBUNDENHEIT
24. April | 19.00 Uhr | Versöhnungskirche

ABOUT CARE 2 – VERBUNDENHEIT


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Eine Kunstspuren-Suche in den Kirchen der evangelischen Kirchengemeinde Köln-Ehrenfeld
 
Begonnen hat ABOUT CARE im Juni 2025 in der Friedenskirche. Die Kirche verwandelte sich: Kerzenbäume lernten zu wandern, gaben Töne von sich und Menschen wurden dringend aufgefordert, ihre Rücken zu schonen.
Wenn Sie das hier lesen, stellen sich Ihnen eventuell zwei Fragen: Ja, was bedeutet „Care“ überhaupt und wieso in der Kirche, die ja sowieso und irgendwie mit dem Thema in Verbindung gebracht wird? (siehe dazu kurze Erläuterungen und weiterführende Literaturangaben im Kasten unten) Und weil über Sorge oder „Care“ in der Kirche viel gesprochen, ge- und verhandelt, dargestellt und bebildert wird, weil dieser Begriff in der Kirche reichlich Spuren hinterlässt, gehört ABOUT CARE künstlerisch eben genau da hin! Außerdem ist der KirchenRAUM selbst ein Sorgeraum für die Eintretenden.

ABOUT CARE nutzt und verbindet verschiedene Kunstformen und stellt die Fragen sinnlich erfahrbar, lustvoll und quer mit verschiedenen Titeln: Verbundenheit (Versöhnungskirche April 26); Mama (Epihaniaskirche November 26), um sie dann nach der Vorstellung mit dem Publikum zu diskutieren. Die Künstler*innen nutzen in verschiedenen Formationen Tanz, Performance, Schauspiel, Improvisation und Musik. Zum ABOUT CARE Projekt haben sich sechs Akteur*innen im Alter zwischen 57 und 75 Jahren zusammengefunden. Es sind Gerno Bogumil, Anna Dimpfl, Irmgard Himstedt, Max Joureau, Felicitas Martin, Bettina Muckenhaupt. Wir laden Sie ein, unsere Follower*innen zu werden (neudeutsch gesagt).

„Care / engl. ist ein vielseitig genutzter Begriff für Pflege, Sorge, Aufmerksamkeit“, Fürsorge und steht Kontext abhängig für Handlungen des Kümmerns und (Ver)Sorgens, für den Zustand der Aufmerksamkeit; von emotionaler Sorge bis zu praktischen Pflichten / Tun. Frauen wird „Care“ Arbeit vielfach zugeordnet, insbesondere aus konservativen Haltungen heraus. „Care“ Berufe werden in der Regel niederer bewertet und bezahlt. Lit: Kubia-Magazin Kulturräume+, Heft 29 (2025) We care! Sorge und Solidarität in Kunst und Kultur, online unter https://www.kubia.nrw/wissen/magazin/we-care-sorge-und-solidaritaet-in-kunst-ind-kultur/ oder in print